Wednesday, 4. january 2012 3 04 /01 /Jan. /2012 09:50

... dann muß man ziemlich auf der Hut sein.

 

Das ist mir jetzt nicht wirklich neu, aber ich finde es schon ziemlich dreist, dass Vereinbarungen, die einmal getroffen wurden, so mir nicht dir nichts und stillschweigend verändert werden. Zu gunsten der bauenden Nachbarn. Logisch.

 

Ganz konkret geht es um die Grundstücksbegrenzung, sprich um Gabionen, die anstelle eines Zaunes aufgestellt werden sollen. Das sind so "Steinkäfige", die angeblich von allen möglichen kleinen Tierchen sehr geliebt werden. Schön finde ich die Dinger nicht. Aber wenn sie bewachsen sind, dann kann ich mir das ganz gut vorstellen. Und ich erhoffe mir dadurch, einen Schutz vor den Geräuschen der Autos, die in die Tiefgarage fahren. Die Zufahrt ist nämlich direkt an meiner Grundstücksgrenze.

   

Natürlich wurde ich vor längerer Zeit gefragt, ob diese Dinger mittig auf der Grundstücksgrenze aufgestellt werden können. D.h. im Klartext: sie reichen dann zur Hälfte in meinen Grund. Das wollte ich nicht. Warum auch? Und ich habe dieser Lösung nie zugestimmt.

 

Und was geschieht jetzt?

Richtig!

Ich bekomme eine Mail, in der ich informiert werde, dass die Fundamente für die Gabionen nicht genehmigt werden. Jetzt müssen die Dinger in die Erde gebuddelt werden. Und so ganz nebenbei kommt die Frage, ob ich bei einer mittigen Aufstellung der Gabionen schmälere möchte ...  

 

So geht man mit Vereinbarungen um, die einmal getroffen wurden ...

 

Kein Kommentar!!!

 

 

von Mizi B.
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Tuesday, 27. december 2011 2 27 /12 /Dez. /2011 09:18

Ja, ein Entenbraten an Weihnachten, das ist schon was Feines! Nicht nur den Menschen läuft bei dem Gedanken an so ein köstliches, knusprig gebratenes und obendrein butterzartes Entenhaxerl oder Entenbrüsterl das Wasser im Munde zusammen, nein auch Katzen lieben Weihnachten und zwar nur aus dem einen Grund, dass die Dosenöffnerin einen Entenbraten zaubern könnte. Denn das ist Katzenfutter im allerbesten Sinne.

(Falls irgendein Mensch es noch nicht gerafft haben sollte, dass das Dosenfutter eigentlich eine reine Zumutung ist und natürlich tagtäglich Enten, Hühner oder Gänse auf dem Speiseplan stehen sollten, sei es hier ausdrücklich gesagt - oder besser gemaunzt. Allenfalls noch eine gebratene Maus wäre eine Alternative. Wenn es denn sein muß ...)

 

So gesehen war Weihnachten in diesem Jahr für meine Damen der pure Frust, denn es gab nur Tagliatelle mit Morchelrahmsauce und Rinderfiletspitzen, also ein katzenuntaugliches Essen. Eigentlich ziemlich dreist und rücksichtslos aus der Sicht meiner Damen... . Aber ich erinnene mich noch sehr gut an ein Weihnachtsfest, an dem meine unvergessene und immer noch heißgeliebte Katze Mamuschka sich ihre Portion Entenbraten redlich verdiente.

 

Also auf meinem Speisezettel stand: Entenbraten nach Schuhbeck. Der Clou daran: die Ente wird erst gedünstet und dann unter dem Grillstab knusprig gebraten. Sehr zu empfehlen!

Mamuschka, meine heißgeliebte Katzendame, die damals meine schnurrende Begleiterin war, hat sehr schnell mitbekommen, was da in der Küche vor sich ging. Es ging um ein Stück Fleisch, das ich vorbereitete und das absolut katzentauglich war: Ente.

Die Vorbereitungen für so einen Entenbraten sind jetzt durchaus überschaubar. Und ab dem Moment, ab dem die vorbereitete Ente ihren Platz zur kulinarischen Transformation im Ofen bezogen hat, hat eine gewisse Katzedame auch Stellung bezogen und zwar vor dem Ofen, sprich unmittelbar vor der Backröhre. 

Und da saß sie nun. Lange. Sehr lange. Denn so ein Entenbraten ist jetzt keine Angelegenheit von 5 oder 10 Minuten, nicht einmal von einer 1/2 oder 1 Stunde. Denn schließlich sollte das Entenvieh ja langsam, sehr langsam vor sich hinschmurgeln, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

Niedrige Temperaturen und eine lange Bratzeit - das hat schon was.

 

Ich weiß jetzt nicht mehr, wie lange meine süße Mamuschka den Braten im Rohr treulich bewacht hat. 2 Stunden waren es sicher. Vielleicht sogar noch mehr. Jedenfalls blieb die Dame solange sitzen, bis die Ente ihren Ort der Transformation verließ.

 

War schon klar, wer das erste Stück Entenbraten erhalten hat?

Logisch! Mamuschka!

Nach soviel aufopferungs- und hingebungsvollem Bewachungsdienst eine Selbstverständlichkeit.

 

 

Ich hoffe, dass alle meine LeserInnen schöne Weihnachtstage verbracht haben. Ich hatte dringend ein paar Tage Untertauchen nötig und werde auch in der nächsten Zeit nicht allzu oft hier erscheinen, denn der Umzug steht jetzt unmittelbar vor der Tür.

 

 

 

von Mizi B.
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Wednesday, 14. december 2011 3 14 /12 /Dez. /2011 16:38

Von Renate Blaes gibt es mehrere Katzenbücher. Ich habe auch schon mal eines geschenkt bekommen und viel Freude damit.

Jetzt gibt es eines zum "Weihnachtspreis". Hier könnt ihr es anschauen und, wenn es euch gefällt, auch gleich bestellen.

 

 

 

von Mizi B.
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Friday, 2. december 2011 5 02 /12 /Dez. /2011 05:00

Katzen! Ich sag´ nur: Katzen! Wenn ich sie nicht soooooo lieben würde!

 

Da lasse ich mir von einer befreundeten Ärztin eine Akupunkturnadel setzen, um mal wieder so richtig gut durchschlafen zu können. Funktioniert auch sofort. Wunderbar ausgeruht fühle ich mich am Morgen. Ja, so gefällt mir das...

 

Ja, und es könnte auch weiterhin funktionieren, wenn da nicht eine gewisse befellte Prinzessin des nächtens Ausgang begehren würde. Und da man eben eine Prinzessin ist, also höchst edle Manieren an den Tag - oder besser an die Nacht - legt, so maunzt, scharrt oder zupft man nicht eben nur einfach so herum, sondern startet ein gut kätzisch überlegtes Ritual mit vielerlei Liebesbeweisen, um die Türöffnerin davon zu überzeugen, dass jetzt Bett nicht mehr angesagt ist.

 

Also meine Samira schwebt in ihrer unvergleichlichen Art - nur sie kann das und mir ist es absolut schleierhaft, wie sie das macht, - also Samira schwebt auf mein Bett und schnurrt und schnurrt und schnurrt ...

Und dieses Schweben und Schnurren holen mich von irgendwo her zurück auf den Planeten Erde und in mein Bett und lassen mich der Prinzessin gewahr werden. Vermutlich war ich gerade auf irgendeiner ausserirdischen Planetentour. Vielleicht auf dem Planeten der Katzen umgeben von lauter so wunderbaren Schnurrwesen... . Wer weiß!

 

Irgendwann tritt das Schnurren sehr real in mein Bewußtsein und ich kann logischerweise gar nicht anders als "Samira" flöten und nach dem Fellknäuel tasten, das sich da neben mir im Bett breit gemacht hat.

Wenn dieses Fell nicht so unverschämt weich wäre und die dazu gehörende Dame nicht gerade in der Tat auf Schmusen eingestellt wäre ... .

Ich darf sogar das Bäuchlein bekraulen. Da ist das Fell so ganz besonders weich. Und die Dame schnurrt dazu in den allerhöchsten Tönen.

 

Die erste Schnurr- und Schmuseattacke überschlafe ich irgendwie. Doch dann kommt die zweite Attacke. Und nun schafft es die Prinzessin, mich endgültig zum Planeten Erde zurückzuholen. Ich wache auf. Und das ist dann das Ende des seligen Schlummers.

 

Aufstehen, nach unten tapsen, Türe öffnen, Türe zumachen, andere Katze kurz beschmusen... 

Das ist Fiepsli, denn Lalamica ist irgendwo auf Tour. Sie kommt, wenn ich großes Glück habe und nichts katzenbewegendes dazwischenkommt, noch in dieser Woche heim.  

... Wieder nach oben tapsen und ... versuchen einzuschlafen. Doch leider sind die zwei Aufweckmaßnahmen genau eine zuviel und vorbei ist es mit dem Nachtschlaf... .

Da bleibt nur eines: Sich vor die Kiste setzen, die Tasten drücken und - wer hätte das gedacht - fertig ist das Posting fürs Weblog.

 

Da sieht man doch, wofür frau eine Katze hat ...

 

von Mizi B.
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Thursday, 13. october 2011 4 13 /10 /Okt. /2011 09:29

 

gefunden auf der Seite "catwalk":

 

http://vasili.blogger.de/

 

von Mizi B.
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