Overblog Alle Blogs Top-Blogs Lifestyle
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

test

Werbung

Kulinarische Spielereien

Da ich gerne koche, brauche ich von Zeit zu Zeit "Opfer", die das verspeisen, was ich fabriziere. Also habe ich am Samstag umd am Sonntag zu Tisch gebeten und diesmal so richtig frei Schnauze was kreiert. Das Ergebnis war offensichtlich so überzeugend, daß meine Gäste die Rezepte gerne hier lesen wollten. Nun denn, das kann gerne geschehen. Allerdings habe ich das Problem, daß ich keine genauen Mengen- und Zeitangeban machen kann. Das geht bei mir nämlich immer so nach Gefühl und Wellenschlag. 

Die Vorspeisen:

Fenchelsalat mit Karotten und Apfel
Ich habe 1 Fenschenknolle sehr fein gehobelt und zusammen mit 1 Karotte  und 1 Apfel (beide auch gehobelt) in Olivenöl angedünstet. Dazu Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Ablöschen mit etwas Apfelbalsamico. Wenn der Salat erkaltet ist, frische Basilikumblätter druntermischen.

Gebratene Zucchinilscheiben mit Lachsfrischkäsecreme
Zucchini
in Scheiben schneiden und in Olivenöl rausbraten. Auf Küchenpapier abtrfopfen lassen.

Dann aus klein gehacktem Räucherlachs und Frischkäse (Philadelphia) eine Creme zubereiten. Gewürzt habe ich mit ein paar Spritzer Zitronensaft und Zitronenschale (Bio), etwas Salz, Pfeffer und frischem Dill.
Dann auf je eine Scheibe Zucchini einen ordentlichen Klecks Lachsfrischkäsecreme drauf und eine weitere Zucchinischeibe draufsetzen. Mit Dill garnieren.  

Zucchinicreme

Nun ist mir von den gebratenen Zucchinischeiben was übriggeblieben. Daraus habe ich am nächsten Tag eine Zucchinicreme zubereitet.
Dazu die in Olivenöl gebratenen und erkalteten Zucchinischeinben klein hacken und unter eine Mischung aus Magerquark, Joghurt und Frischkäse (Philadelphia) rühren. (Wieviel man von jeder Zutat nimmt, hängt von der gewünschten Konsistenz ab. Mehr Joghurt und die Creme wird etwas flüssiger, mehr Frischkäse und die Creme wird fester, aber auch gehaltvoller...)
Mit Salz, Pfeffer, ein paar Spritzer Zitrone  und frischem Knofi (gepreßt)  würzen.

Bohnensalat mit frischen Tomaten und Thunfisch
Diesen Salat liebe ich ganz besonders.
Ich koche Bohnen (frisch oder tiefgefroren) in Salzwasser bißfest, schrecke sie ab und gebe sie noch warm in eine Marinade aus Honigsenf (wenn man keinen Honigsenf hat, mischt man einfach scharfen Senf und Honig), weißem Balsamico, Salz und Pfeffer.  Dann kommt Thunfisch aus der Dose dazu - ich bevorzuge den im eigenen Saft und zwar die teureren Dosen oder Thunfisch in Olivenöl, noch teurer und im Glas.
Frische, aromatische Tomaten klein schneiden und dazugeben. Zum krönenden Abschluß peppe ich das Ganze  noch mit Kapern und frischen Thymian auf.

Das Hauptgericht:
Am Samstag gab es 
Hühnerbrustfilet in Honigmarinade auf buntem Gemüse

Die in Scheiben geschnittenen Hühnerbrustfilets mariniere ich - möglichst mehrere Stunden oder über Nacht - in einer Mischung aus Honig - etwa 100g für 4 Personen -, 5 EL Olivenöl, 3-4 EL Sojasauce, frischem, geriebenem Ingwer, Knofischeibchen - mehr oder weniger, je nach Lust und Laune - , Sambal Olek  und fischem Salbei, Thymian und Rosmarin.
Für das Gemüse habe ich 1 Hokkaidokürbis,  Tomaten, je 1 grüne und 1 rote Paprikaschote  und eine Peperoni in Würfel geschnitten.
Zubereitet habe ich das Gericht in meiner geliebten  Tajine, ein marokkanisches Tongeschirr. Die Tajine muß gewässert werden, kann aber anders als der Römertopf auf der Herdplatte verwendet werde.
Die Fleischstücke aus der Marinade nehmen und die Marinade über das Gemüse geben. Salz dazu - nicht zuviel, da die Sojasauce ja salzig ist. Dann eine Schicht Gemüse in die Tajine, die Fleichteile fächerförmig draufschlichten und wieder Gemüse drüber.  Deckel drauf und bei sehr milder Hitze sanft vor sich hinköcheln lassen.
Der Vorteil der Tajine ist auch, daß man nicht auf die Minute servieren muß. Das Gemüse verkocht nicht gleich, wenn es 5 oder 10 Minuten länger vor sich hin köchelt.
Bereitet man das Gericht in der Tajine zu. braucht man keine zusätzliche Flüssigkeit. Ich habe sogar zwischendurch Flüssigkeit abgeschöpft, die ich in einem kleinen Topf extra reduziert und erst am Schluß wieder dazugegeben hab.

Dieselbe Marinade habe ich auch am Sonntag verwendet. Sie hat mir nämlich ganz hervorragend geschmeckt.
Diemal gab es
Spitzkohl mit Kassler

Die Kassler Rippchen dürfen über Nacht in der oben beschriebenen Honigmarinade baden gehen.

Der gehobelte Spitzkohl hat Gesellschaft von Karotten, einem Apfel und einer roten Paprika bekommen. Eine Peperoni noch dazu und salzen. Dann ebenso vorgehen wie oben beschrieben:
Fleisch aus der Marinade, diese über das Gemüse geben - da hab ich jetzt noch 1 Orange dazu ausgepreßt  -, eine Schicht Gemüse in die Tajine geben, die Rippchen drüber legen und wieder Gemüse oben drauf.. Und dann leise und sanft vor sich hinköcheln lassen etwa 30 - 40 Minuten. Ich probier halt immer zwischendurch mal. Drum wieß ich die Zeit nie so genau.

Dazu gab es noch
Hokkaidospalten aus dem Backofen
1 Hokkaiodkürbis
in Spalten scheiden und in einer Marinade aus Olivenöl, 1 Orange, Salz und Pfeffer wenden. Die Spalten auf ein Bachblech geben, die restliche Marinade drüber verteilen und im Ofen etwa 20 Minuten backen. (Umluft 180°)

Guten Appetit! Uns hat es köstlich geschmeckt!

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
S
<br /> Mhhhhhh, da läuft mir selbst jetzt noch das Wasser im Mund zusammen...<br /> <br /> <br />
Antworten
R
<br /> Schade, dass keine Zeit für Fotos war. Ansonsten klingt alles SEHR lecker und nachkochenswert.<br /> Lieber Gruß von Renate<br /> <br /> <br />
Antworten
C
<br /> Köstlich bräuchte noch eine Steigerungsform. *schleck*<br /> <br /> Bilder konnten leider nicht gemacht werden, weil sich diese Köstlichkeiten zu schnell ins Magen-Nirvana verzogen haben.<br /> <br /> Keine Sorge, der Fenchelsalat schmeckt gar nicht nach Fenchel, den können also auch Leute probieren, die damit rein gar nichts anfangen können.<br /> <br /> Am genialsten fand ich die Knoblauch-Zucchini-Creme, denn die war WIRKLICH mit gaaaaaanz viel Knoblauch zubereitet.<br /> <br /> Ein herzliches Dankeschön für die Einladung. *Rosenstrauch überreich*<br /> <br /> <br />
Antworten